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Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

20.01.2019

Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen führten die Gemeinden der reformierten Kirche Furttal, der neuapostolischen und der katholischen Kirche zwei Anlässe durch.

 
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Nachdem sich letzten Sonntag eine Gruppe zu einem ökumenischen Spaziergang zur Klosterkirche in Rheinau und anschliessendem Fondue getroffen hatte, versammelten sich zum Abschluss der Gebetswoche rund 90 Gläubige in der reformierten Kirche zu einem ökumenischen Wortgottesdienst.


Gestaltet wurde diese Feierstunde von Pfarrer Adrian Beyeler, Pastoralassistent Rolf Knepper und Gemeindevorsteher Christoph Erni.


Bereits seit über 50 Jahren wird solch eine Gebetswoche weltweit durchgeführt. Das diesjährige Thema lautete: «Der Gerechtigkeit und nur der Gerechtigkeit sollst du nachjagen (5. Mose16,20). Die Liturgie dazu wurde in diesem Jahr von Kirchen in Indonesien vorbereitet.


Nach dem feierlichen Eingangsspiel des Organisten begrüsste Pastoralassistent Knepper die Gemeinde und liess schon in seinem Gebet das Thema anklingen: «Gott, unser Vater, du krönst deine Schöpfung mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.»


Im liturgischen Teil «Schuldbekenntnis», umformuliert in „Wo habe auch ich gefehlt?“, gab Hirte Erni Denkanstösse, wo man als Christ oder Christin sich vielleicht vom Willen Gottes entfernt und nicht immer gerecht gehandelt haben könnte.


Pfarrer Beyeler erwähnte in seiner Predigt, dass die meisten Gläubigen wohl ein Gespür für Ungerechtigkeit hätten, wenn beispielsweise zu erkennen ist, wie unterschiedlich die Gaben verteilt sind. Eine objektive Gerechtigkeit gebe es aber nicht. Er betonte, dass eine absolute Gerechtigkeit ausserhalb der menschlichen Reichweite liege.


Es gebe jedoch eine Gemeinsamkeit für die Christen, da sie sich durch das Vorbild in Jesus Christus ein Bild von Gerechtigkeit machen könnten. Und noch etwas eine die Christen, so führte er aus: das «Apostolische Glaubensbekenntnis», welches die Gottesdienstbesucher gemeinsam sprachen.


Ein weiteres Gebet vereine das Christentum weltweit, wurde betont: das «Unser Vater» betete die Gemeinde zum Abschluss zusammen.


Der anschliessende Apéro bot die Möglichkeit zu Begegnungen, Gesprächen und zur Pflege freundschaftlicher Kontakte.