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Zelt der Begegnung und ökumenische Feier am Watterfäscht 2019

08.09.2019

Am Watterfäscht war in diesem Jahr auch unsere Kirchgemeinde vertreten. Gemeinsam mit der reformierten Kirche Furttal, der katholischen Kirche und dem islamisch- albanischen Verein Regensdorf wurde ins Zelt der Begegnung eingeladen.

 
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Die Besucher des Zeltes empfingen zur Begrüssung Tee, Manna, Hummus und Baklava.


Etwas abseits des lauten Festgetriebes fanden in und um das wunderbar gestaltete Zelt schöne Begegnungen und intensive Gespräche statt. Die Gäste konnten in einer harmonischen und ruhigen Umgebung eine Rast einlegen und diverse Programmpunkte geniessen.


Im Zelt wurden orientalische Tanzdarbietungen, äthiopische Kaffeezeremonien, Fusswaschung, Geschichten aus der Bibel und dem Koran für Kinder und Erwachsene, diverse musikalische Einlagen und noch vieles mehr vorgetragen.


Neben dem Zelt hatten die Kinder die Möglichkeit, Bekanntschaft mit Kamelen zu schliessen und diese sogar zu reiten. An einer Feuerstelle konnte Schlangenbrot gebacken werden.


Viele fleissige Helfer trugen zum tollen Gelingen bei.


 


Am Sonntag fand die ökumenische Feier statt. Wegen des Regens musste diese kurzfristig von der Open-Air-Bühne in einen gedeckten Nebenraum verlegt werden. Schnell wurde es den Besuchern warm (teilweise nur im Herzen), denn die Teilnahme war überwältigend. Steh- und Sitzplätze waren sofort belegt und zusätzliche Stühle mussten herbeigebracht werden. Einige Besucher verharrten sogar während der Feier vor dem Raum im Regen.


Der Trachtenchor Arth-Goldau umrahmte mit der Jodelmesse den von Pfarrer Beyeler, Hirte Erni und Pfarrer Eggenberger durchgeführte Feier.


Hirte Erni begrüsste die Gemeinde und wünschte, dass wir uns an einem ungewöhnlichen Ort dennoch ganz nahe am Herzen Gottes fühlen könnten. Dieser Raum war während des Watterfäschts eine „Güggeli-Beiz“ und angeschrieben mit „watt a chicken“  - für eine Stunde möge die Überschrift heissen: „watt a great God.“


In seiner Predigt führte Pfarrer Beyeler das Gleichnis der Einladung zu einem grossen Abendmahl an (Lukas 14. 15-24): Jeder der Geladenen hatte eine berechtigte Entschuldigung, um nicht zu erscheinen. So geht es uns auch oft in unserem Leben. Man hat immer etwas zu tun, es ist immer viel los. Wir sind gefordert, zwischen Wichtigem und Wichtigerem zu entscheiden. Es gibt ein grosses Angebot an Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Gott lädt uns ein. Er bietet uns Begleitung im Leben an. Treffen wir die richtige Entscheidung.


Hirte Erni sprach mit der Gemeinde das Unser Vater. Einleitend erklärte er, dass es der Wille Gottes sei, dass wir uns in der Liebe Jesu Christi begegnen. Es ist nicht wichtig, wer im Recht ist. Wenn wir uns mit Respekt begegnen, dann kann man den anderen so annehmen, wie er ist. Bei der Bitte um das tägliche Brot ist jeder eingeschlossen. Alle Menschen mögen das erhalten, was sie benötigen.


Pfarrer Eggenberger sprach am Ende der Feier den Wettersegen und der Trachtenchor setzte den musikalischen Schlusspunkt.