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„Ich lebe“- der neue Bezirksapostel stellt sich vor.

04.07.2018

„Ich lebe“- der neue Bezirksapostel stellt sich vor.

 
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Nach nur einem Monat im neuen Amtsauftrag besuchte Bezirksapostel Jürg Zbinden das erste Mal unseren Bezirk und diente in der Gemeinde Rorschach. Zu diesem Festgottesdienst waren auch die Geschwister aus Herisau und Heiden eingeladen, sowie die Jugend, die sich in Chor und Orchester einbrachte.


 


Dem Gottesdienst zugrunde lag das Wort aus Galater 2, 20


„Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.“


 


Liebe Dir ergeb ich mich


Chor und Orchester stimmten mit dem Lied. „Liebe, die du mich zum Bilde“ (Dich Gott loben wir Nr. 64) auf das Dienen des Bezirksapostels ein, der den Gottesdienst mit einem Hinweis auf die Textzeile


„Liebe, dir ergeb ich mich“ begann. „Liebe, dir ergeb ich mich, ist wie ein Gelübde“, so der Bezirksapostel. Das ist so schnell gesagt, aber können wir diesen Vorsatz auch einhalten, uns der Liebe Gottes hinzugeben?


Gott liebt uns alle und das auch noch bedingungslos! Er nimmt uns an, so wie wir sind- niemand muss sich kleiner machen, als er ist. Jeder hat seine Gaben und Fähigkeiten erhalten, die er einsetzen kann.


Unser himmlischer Vater liebt nicht nur uns, sondern seine Liebe gilt jedem Menschen, also auch demjenigen, den wir nicht mögen.


 


Lebensfreude


„Ich lebe“, heisst es im Textwort, es ist nicht von Dahinvegetieren die Rede. Es ist richtig und gut, wenn wir uns im Leben freuen können, wenn es uns gut geht und wir das Leben geniessen.


„Sich am Leben freuen, das ist schwierig, wenn man an der Krankheit der Depressionen leidet“, machte der Bezirksapostel deutlich und tröstetet die betroffenen Geschwister: „Dieser Zustand bleibt nicht immer und wird in der Ewigkeit vorbei sein.“


Wir sollen uns am ewigen Leben, freuen an der Erwählung und daran, dass der liebe Gott seine Verheissung erfüllen und seinen Sohn senden wird.


 


Ichbezogenenheit


In unserer Zeit ist die Ichbezogenheit und der Individualismus weit verbreitet. In der Gemeinde werden die eigenen Bedürfnisse über diejenigen der Gemeinschaft gestellt. Man geniesst es, wenn alles nach den eigenen Vorstellungen verläuft. Wir wollen unsere Komfortzone verlassen, nicht nur hinnehmen, sondern auch zurückgeben und uns für das Nächste einsetzen.


 


Alles hat seine Zeit.


Zur weiteren Wortverkündigung rief der Bezirksapostel Bischof Reto Keller auf. Dieser unterstrich mit den Begriffen „Lebenslust“, „Lebensmut“und Lebensfreude“ das Gehörte und verwies auf das bekannte und oft zitierte 3. Kapitel des Predigers.  Darin steht beschrieben, dass alles seine Zeit hat. Weniger bekannt sind die Verse 11 und 12, in denen auch die Rede davon ist, dass wir fröhlich sein dürfen, das Leben geniessen können und uns etwas gönnen sollen bei allen Mühen des Lebens.


 


„Du hast es verdient“


Mit diesen Worten leitete der Bezirksapostel zur Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls über. Die Voraussetzungen kennen wir:  Die Sünden bereuen, selbst vergebungsbereit sein, den Willen zur Veränderung haben und dazu die Kraft aus dem Heilgen Abendmahl annehmen.


 


Im Gottesdienst durften drei Kinder das Sakrament der Heilgen Versiegelung empfangen. Zudem ordinierte der Bezirksapostel zwei Priestern für die Gemeinde Rorschach.