Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 43 / 2018

23.10.2018

Nachdem am Freitagnachmittag ein Besuch bei Apostel i.R. Luigi Albert möglich war, fuhren wir am Samstagmorgen zusammen mit Apostel Rolf Camenzind und seiner Gattin in der Vorfreude auf die Begegnungen mit unseren Glaubensgeschwistern aus dem Bezirk Italia-Centro Richtung Carrara.

 
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Auf dem Passübergang Cisa unterbrachen wir unsere Fahrt, um eine dort lebende, bald 89-jährige Glaubensschwester zu treffen. Die Freude über das Wiedersehen war riesig. Sie gehört zu dem Kreis der Glaubensgeschwister, denen es nicht möglich ist, die Gottesdienste in der Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern in einer Gemeinde zu erleben. Das ausgesonderte Abendmahl erhält sie zusammen mit dem Seelsorgebrief. Allerdings ist die Briefzustellung in Italien nicht immer so zuverlässig.


Nach einer solch herzlichen Begegnung, die eigentlich nach dem Empfinden unserer Herzen nie enden sollte, ging die Fahrt weiter. Inzwischen hatten sich die Geschwister aus dem ganzen Bezirk in unserer Kirche in Carrara versammelt, um sich musikalisch in den Chören oder im Orchester auf den Festgottesdienst vom Sonntag vorzubereiten. Fleissig wurde musiziert. Die weite Anreise war kein Hinderungsgrund gewesen, um dabei zu sein, und die Wiedersehensfreude war sicht- und fühlbar gross. Aus allen Gemeinden des Bezirkes hatten sich Geschwister eingefunden: aus Rom, Nocera Umbra, Firenze, Pieve Fosciana und natürlich aus Carrara. Der Apostel und ich nutzten die Gelegenheit, mit manchen Geschwistern und Amtsträgern in Seelsorgegesprächen Anteil zu nehmen an besonderen Schicksalen, Anliegen und Sorgen. Alles war bestens organisiert und durch viele helfende Hände im Hintergrund vorbereitet worden.


Der Sonntag brachte das schon lange vorbereitete und ersehnte Gottesdiensterleben. Die Kirche war übervoll. In einer wunderschönen Feststimmung durften wir ein Vorgefühl dessen erleben, was wir sehnlichst für unsere Zukunft erwarten. Bewegend und voller tiefer Empfindungen war das Abendmahl für die Entschlafenen. Das Erleben der Gemeinschaft mit unseren Lieben aus der jenseitigen Welt und allen, die aus Gnaden am Abendmahl teilnehmen dürfen, bringt immer wieder ins Bewusstsein, wie gross und umfassend die Liebe Gottes ist. Der Vorsteher von Carrara und seine Gattin erhielten den Segen zum silbernen Hochzeitsjubiläum. Zum tiefen Erleben der Gegenwart Gottes trug auch die Musik sehr schön bei.

Nach dem Gottesdienst war bei einer Erfrischung nochmals Gelegenheit, herzliche Gemeinschaft zu haben und sich über unseren grossartigen Glauben auszutauschen. Glücklich und angefüllt mit viel prägendem Erleben traten wir den Rückweg an.