Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 48 / 2018

27.11.2018

… nach einem gut dreieinhalbstündigen Flug erreichten wir die 14 Millionen-Metropole Jakarta auf Indonesien. Nach dem Zimmerbezug im Hotel stand schon bald die Besichtigung unserer neuen Kirche Kedoya-Garden auf dem Programm.

 
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Die Einweihung wird später stattfinden, weil die Genehmigung seitens der Behörden noch ausstehend ist. Das ist aber kein Problem, es hat einfach zeitlich nicht mehr gereicht. Ein Chor mit bunt gekleideten Kindern begrüsste uns. Danach wurde anhand einer interessanten Präsentation die Entwicklung unserer Kirche in Jakarta, insbesondere aber die der Gemeinde Kedoya-Garden, aufgezeigt. Nach einem besonderen Gebet des Stammapostels gingen wir zum jetzigen Standort der Gemeinde. Dort beantwortete der Stammapostel Fragen aus allen Altersgruppen der Gemeinde, die ihr 25-jähriges Jubiläum feiern darf. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit der Gemeinde kehrten wir müde, aber glücklich ins Hotel zurück.


Am Mittwoch war Reisetag. Bevor wir nach Palangkaraya auf der Insel Borneo aufbrachen, fanden noch Gespräche statt, und es war zeitlich möglich, noch einige Arbeiten am Computer zu erledigen. Das Klima in der Nähe des Äquators ist heiss und feucht – so waren auch die Empfindungen nach Verlassen des Flugzeuges.


Zum Gottesdienst am Donnerstag hatten sich über 300 Geschwister eingefunden. Zum ersten Mal überhaupt besuchte ein Stammapostel Borneo. Die Freude darüber stand den Geschwistern ins Gesicht geschrieben. Vor der Kirche wurden wir von tanzenden Mädchen in einheimischer Tracht und einem Kinderchor empfangen. Die Empfindungen dieser Begegnung mit unseren Geschwistern nahm ich als einen Herzensschatz mit.


Der Freitag war erneut Reisetag. Dieser Umstand führte vor Augen, mit welchen Distanzen die Brüder vor Ort arbeiten. Die weiten Reisewege sind eine ständige Herausforderung. Der erste Flug führte uns von Palangkaraya nach Surabaya auf der östlichen Seite der indonesischen Insel Java. Danach flogen wir weiter ins 630 Kilometer entfernte Bandung auf der Westseite der Insel. Dort trafen wir auf die aus Manila angereisten Bezirksapostel i.R. Urs Hebeisen mit seiner Gattin sowie Bezirksapostel i.R. Armin Studer. Gemeinsam erlebten wir nun die letzte Etappe unserer Reise.


Am Samstag stand der Besuch der neuen Verwaltung im Stadtteil Palasari auf dem Programm. Nach der Besichtigung und einem besonderen Dankgebet für das gelungene Werk, wandte sich der Stammapostel an die Bezirksvorsteher mit ihren Frauen und an die Verwaltungsmitarbeitenden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück ins Hotel. Um 17:00 Uhr war in der nahe beim Hotel gelegenen Kirche Andir ein Konzert als Einstimmung auf den Sonntag angesetzt. Ausgestattet mit einem festlichen Kopfschmuck – eine Willkommenstradition und Bestätigung, dass wir zu ihnen gehören – kamen wir auf das Kirchenareal, wo wir, die Gäste, eine ganz besondere Darbietung erlebten. In wunderschönen Kleidern, begleitet durch traditionelle Musik, empfing uns eine tanzende Gruppe, die uns zur Kirche begleitete. Ein begeisterndes Konzert riss uns alle mit. Ein Angklung-Orchester (Melodieinstrumente aus Bambus), ein Orchester mit klassischen Instrumenten und ein Chor verwöhnten uns mit musikalischen Leckerbissen aus einheimischer und internationaler Musik verschiedener Epochen – eine tolle Vorbereitung auf den Sonntag. 


Schon brach der letzte Tag dieser Asienreise an. Es war mittlerweile Sonntag geworden. Kurz vor dem Weggang vom Hotel zur Kirche hatte es noch heftig geregnet. Die bereitstehenden Schirme wurden allerdings nicht benötigt, weil der Niederschlag unvermittelt aufgehört hatte. Ein Kinderchor und ein Kinderorchester mit Angklung bereiteten uns einen freudigen Empfang, Auftakt zum anschliessenden Festgottesdienst mit Übertragung für ganz Indonesien. Am liebsten hätten wir gar nicht mehr auseinandergehen mögen. Doch das Reiseprogramm war eng besetzt.


Nach dem Gottesdiensterleben fuhren wir umgehend zum Bahnhof, um den Zug nach Jakarta zu besteigen. Ein besonderes Bild gaben die Träger ab, die zuvor die Koffer der Reisenden zum Zug gebracht hatten. In einer Reihe standen sie auf dem Perron, die rechte Hand auf dem Herz. Sie beteten für alle Zugpassagiere, dass sie wohlbehalten das Ziel erreichten. Diese Erklärung liess uns berührt innehalten.


Der Zug schlängelte sich durch eine gebirgige Gegend, vorbei an Reisfeldern und Bananenplantagen. Nach dreieinhalb Stunden erreichten wir Jakarta. Zwei Kleinbusse standen am Bahnhof bereit, um uns zum Flughafen zu bringen. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Halt in einer 90-jährigen Kirche, wo sich die Gemeinde versammelt hatte. Die Geschwister stehen vor einer ungewissen Zukunft. Nach dieser langen Zeit fordert der Bodenbesitzer sein Recht ein und will das ganze Grundstück anderweitig nutzen. Das bedeutet nichts anderes, als dass nach über 90 Jahren ein anderer Standort und ein neues Kirchengebäude gesucht werden müssen. Der Stammapostel betete mit der Gemeinde und richtete stärkende Worte an die Anwesenden.


Anschliessend erreichten wir den Flughafen Jakarta. Von dort ging es über Singapur zurück nach Zürich.


Reich an unbeschreiblichen Erlebnissen, wunderschönen Begegnungen und der Gewissheit, dass überall auf dieser Erde sich die Brautgemeinde auf den wiederkommenden Gottessohn zubereitet, ging diese lange Reise zu Ende.