Gemeinde-
und Bezirkssuche

Reicher werden an Hoffnung

06.12.2018

Bezirksapostel Jürg Zbinden besuchte am Donnerstag, 6. Dezember, die Gemeinde Bern-Bümpliz. Er wurde begleitet von Bischof Thomas Wihler und den Bezirksämtern des Bezirks Bern-Süd. Drei Erwachsene und drei Kinder empfingen an diesem Abend das Sakrament der heiligen Versiegelung.

 
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Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Römer 15, Vers 13 zugrunde: «Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes».


Zu Beginn des Gottesdienstes sagte der Bezirksapostel, wir sollen danken, loben und preisen, denn Gott sucht immer wieder unsere Nähe. Seine Kraft soll uns berühren und in unseren Seelen etwas auslösen. Die göttliche Zusage: «Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten» soll uns Mut und Freude bringen.


Advent bedeutet Erwartung und beinhaltet das Hoffen auf das, was eintreten wird. Die Hoffnung der Menschen ist nicht gleichzusetzen mit der Hoffnung von Gott. Bei Gott können wir aber gewiss sein, dass alle seine Verheissungen - unsere Hoffnungen - eintreffen werden. Daher sind wir nicht zögerlich im Glauben, sondern hoffen fest auf die göttliche Wahrheit: Gott ist unsere Hoffnung! Wir können uns fest darauf verlassen.


Gott hält sein Wort
Bereits nach dem Sündenfall versprach Gott, die Menschen zu erretten und ihnen einen Erlöser zu senden. Das tat er und sandte seinen Sohn, welcher das Opfer für uns brachte. Noah und die Seinen erlebten ihre Errettung, da sie der Zusage Gottes glaubten und die Arche bauten. Auch dem israelitischen Volk am Schilfmeer versprach Gott, für sie zu streiten und die Ägypter zu besiegen.


Die Wiederkunft Jesu ist eine weitere göttliche Zusage. Jesus ist geboren worden, hat das Opfer gebracht, ist auferstanden, und er wird wiederkommen. Das ist Verheissung Gottes, darauf gründet unsere Hoffnung. Er will, dass alle Menschen von diesem Heilsplan erfahren. Es ist an uns, die frohe Botschaft - das Evangelium - zu unseren Mitmenschen zu tragen. Wir wollen uns für die Zubereitung der Wiederkunft Christi gegenseitig unterstützen und helfen. Wir wollen dabei den Frieden und die Freude in den Vordergrund stellen, so wie es Jesus auch immer getan hat.


Eine weitere Hoffnung ist, dass wir geboren sind aus Wasser und Geist und damit Gottes Kinder sind. Darauf bauen wir, denn damit kann etwas Neues entstehen. Jesus soll sich in unseren Seelen widerspiegeln, damit wir mit seinen Augen die Anderen sehen können.


Immer reicher in der Hoffnung bedeutet auch, die Botschaft in den Mittelpunkt zu stellen, im Herzen bewegen, damit eine Entwicklung stattfinden kann. Unsere geistige Zukunft soll immer gegenwärtiger in unserem Leben werden, damit wir unsere Mitmenschen an unserer Hoffnung teilhaben lassen und wir uns gegenseitig darin bestärken können


Hoffnung behalten
Bischof Wihler ergänzte in seinem Predigtbeitrag, dass im Leben unsere Hoffnungen nicht immer erfüllt werden. Hoffnung durch Jesu und die Hoffnung durch den Heiligen Geist schaffen die Beziehung zu Gott. Simeon hatte nur einen Wunsch: Jesus zu sehen, bevor er sterben werde. Er hat dafür alles gegeben, und seine Hoffnung erfüllte sich. Die Hoffnung wird reicher durch die Kraft des Heiligen Geistes.