Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 2 / 2019

15.01.2019

Mit seinem motivierenden und richtungsweisenden Dienen hat uns der Stammapostel im ersten Gottesdienst des Jahres 2019 einen grossartigen Zugang zum göttlichen Reichtum erschlossen.

 
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Anschliessend an das beeindruckende Erleben des Stammapostel-Gottesdienstes nutzten wir Apostel und Bischöfe des ganzen Bereiches die Gelegenheit, uns in einer zweitägigen Versammlung dank göttlichen Impulsen für die vor uns liegende Zeit vorzubereiten und das Einssein zu leben. Jedem von uns hat der liebe Gott einzigartige Gaben und Fähigkeiten geschenkt, die wir zum gemeinsamen Dienst nutzen. Die Sprachenvielfalt ist dabei kein Hindernis, sondern eine grosse Bereicherung. Wir lernen voneinander und stellen uns gemeinsam den Herausforderungen und Aufgaben im Erlösungswerk des Herrn. Es ist der gemeinsame Wunsch, dass diese Zusammenkunft positive Auswirkungen für alle Glaubensgeschwister im Arbeitsbereich hat.


Meine erste Reise im neuen Jahr führte mich ins Tirol, wo riesige Mengen Schnee lagen. Während ich diese Gedanken im Laptop niederschrieb, fuhr ich mit dem Zug von Zürich nach Jenbach. Am Freitagabend erlebte ich den ersten Gottesdienst in Telfs, zusammen mit den Geschwistern der beiden Gemeinden Telfs und Reutte. Nach meiner Ankunft in Jenbach war eine erste Besprechung mit Bischof Peter Jeram vorgesehen. Unterwegs konnte ich bereits einige Telefonate erledigen und wandte mich dann dem Studium von Unterlagen zu, um sie in der folgenden Woche mit dem Verwaltungsleiter zu besprechen.


Am Bahnhof in Jenbach holte mich Bischof Peter Jeram ab. Um 17:30 Uhr fuhren wir los nach Telfs, dem ersten Gottesdienstort. Schon die Begrüssung vor dem Gottesdienst war sehr herzlich und freudig. Diese Stimmung setzte sich fort durch den ganzen Gottesdienst und das anschliessende Zusammensein. Die Lieder des kleinen Ad-hoc-Chors sowie der Musikvortrag eines Trios mit Saxophon, Bratsche und Orgel bereicherten das Gottesdiensterleben. Unsere Geschwister aus Reutte mussten dann rasch aufbrechen, damit sie auf der Rückfahrt noch über den Fernpass fahren konnten, bevor dieser um Mitternacht bis mindestens am darauffolgenden Dienstag wegen der ausserordentlichen Witterungsverhältnisse gesperrt wurde. Auch wir gelangten nach einer Fahrt durch dichtes Schneetreiben nach Brixlegg, dem Wohnort von Bischof Jeram.


Frühmorgens am Samstag wurde vor dem Hotel fleissig Schnee weggeräumt. Strahlender Sonnenschein begrüsste den neuen Tag. Es fanden Besuche statt, und um 18:30 Uhr war Gottesdienst in Innsbruck. Auch dort spürte ich viel Herzlichkeit und Herzenswärme. Das Lied des Chores war ein Gottesdienst für sich. Eine tiefe Ruhe und ein besonderer Seelenfrieden legten sich auf unsere Herzen. Der Heilige Geist setzte stärkende Impulse. Bei der anschliessenden Verköstigung erfolgte ein reger Gedankenaustausch. Wie immer bedauerten wir es, wieder auseinandergehen zu müssen. Bei der Rückfahrt begann es wieder zu schneien, somit wusste ich, dass mich auch am Sonntagmorgen der Schneepflug wecken würde.


Der Sonntag brach an, der Tag, der auf göttliche Anweisung im dritten Gebot besonders geheiligt werden soll. Die schönste Heiligung ist das Erleben von Gottes Gegenwart im Gottesdienst. In der Heimatgemeinde des Bischofs, in Jenbach, versammelten sich die Geschwister aus Kirchbichl und Jenbach. Es war lange her, seit der letzten Feier des Abendmahl für die Entschlafenen in dieser Gemeinde. Der gemischte Chor, ein Kinderchor und ein Solist berührten unsere Seelen und unterstrichen das Wort Gottes. Wie schon in Innsbruck wurde im Gebet die Bitte vor unseren himmlischen Vater getragen, dass doch besonders die vom massiven Schneefall betroffenen Gebiete von Katastrophen verschont bleiben mögen. Nach einer Mittagsverpflegung im Kreis der Geschwister ging die Fahrt zurück nach Hause.


In allen Gottesdiensten hat uns der Geist Gottes auf den Reichtum in Christus aufmerksam gemacht. Gerne setzen wir die im Stammapostel-Gottesdienst zu Beginn des Jahres erhaltenen Impulse um und erfüllen das Jahresmotto mit Leben.