Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 3 / 2019

22.01.2019

Am Mittwochmorgen startete ich mit dem Zug Richtung Süden. Die erste Etappe führte nach Lugano, wo Apostel Camenzind mich erwartete. Gemeinsam fuhren wir nach Trebaseleghe. Die Reise nutzten wir erneut zur Besprechung der Entwicklung in den einzelnen anvertrauten Bereichen sowie zum Austausch besonderer Freuden und Sorgen und vielem mehr.

 
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Am Abend durften wir zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern den Gottesdienst in unserer Kirche in Trebaseleghe erleben. Symbolisch holten wir den künftigen Bischof Ivan De Lazzari aus seiner Heimatgemeinde ab. Es war ein emotionelles, sehr berührendes Erleben. Ein vielfältiges, begeisterndes musikalisches Programm bereicherte den Gottesdienst. Am Donnerstagmorgen besuchten der Apostel und ich den künftigen Bischof und seine Gattin zu Hause. Auch wenn der Bischof nicht vollamtlich bei der Kirche angestellt sein wird, gibt es doch eine komplette Veränderung in seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit. Die Auswirkungen sind spür- und erlebbar. Mit grossem Gottvertrauen schauen wir gemeinsam in die Zukunft. Der liebe Gott hat im letzten halben Jahr viele grossartige Erlebnisse geschenkt. Anschliessend gab es zusammen mit dem Apostel eine Einführung in die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche des Bischofs.


Am Nachmittag fuhren wir nach etwas Bürotätigkeit im Hotel nach Milano, wo am Abend der Gottesdienst in Trezzano sul Naviglio stattfand. Schon beim Eingang wurden wir von den Kindern empfangen, die uns ein schön verpacktes Geschenk überreichten. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Auch hier erwartete uns ein reiches musikalisches Erleben durch Gesangs- und Instrumentalvorträge bis hin zum gemeinsam gesungenen Schlusslied «noi vogliam cantar». 


Sowohl in Trebaseleghe wie auch in Trezzano spürte ich die grosse Vorfreude darauf, bald wieder einen Bischof zu haben – ich wurde von fast allen darauf angesprochen. Es war ein bewegendes Erlebnis, bei den Glaubensgeschwistern und Amtsträgern in Italien zu sein und trotz vieler Sorgen und zum Teil schwieriger Verhältnisse zu verspüren, dass die Treue zum Herrn nicht weniger geworden ist.


Auf der Rückfahrt nach Lugano mussten wir noch einen Umweg machen, da die Autobahn zwischen Como und Chiasso wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt war.


Auf der Heimreise am Freitag arbeitete ich "in meinem fahrendes Büro" im Zug. Auch das Büro daheim wartete darauf, dass die Pendenzen etwas abgebaut würden.


Am Samstag ging es bereits wieder Richtung Süden. Wiederum wurde ich von Apostel Camenzind in Lugano in Empfang genommen. Die anschliessende Fahrt führte uns nach Sesto San Giovanni. Im Hotel wurden wir von Bezirksämtern zusammen mit ihren Gattinnen empfangen. Auf 18:00 Uhr war eine Zusammenkunft im Kreis der Bezirksämter und Gattinnen angesetzt. Einige Gedanken über die künftigen Aufgaben des Bischofs als engstem Mitarbeiter des Apostels und die Beschreibung dessen Wesenszüge durch Apostel Paulus (siehe Titus 1, 7-9 und 1. Timotheus 3, 1-4) waren Inhalt des ersten Teils. Gemeinsam waren wir sehr dankbar für diese Gabe, die unser himmlischer Vater bereitet hatte und uns schenken wollte.


Bei Sonnenaufgang am Sonntagmorgen erwartete uns ein ganz anderer Wettercharakter als am Samstag. Entgegen des bedeckten und regnerischen Vortages erwartete uns für die Fahrt nach Lugano ein wolkenloser Winterhimmel. Ein schönes Zeichen von oben. Mit sichtbarer Freude wurden wir willkommen geheissen. Endlich war der Festtag angebrochen. Der Gottesdienst wurde per IPTV-Technik (Internetübertragung) nach ganz Italien sowie in die Gemeinde Zürich-Seebach für die italienisch und spanisch sprechenden Geschwister übertragen. Das Wort Gottes und die Lieder des Chores, des Kinderchores, sowie die Instrumentalstücke berührten Herz und Seele und erhöhten die Festfreude. Der Bischof eroberte schon in seinem Mitdienen als Bezirksevangelist die Herzen. Gott sei Lob, Preis und Ehre für den Reichtum an Wort und der Gottesdienstgemeinschaft, der Gabe des Bischofsamtes, der Fülle des Segens und der Gnade.



Etwas ausgelaugt aber unendlich glücklich traten wir nach dem Mittagessen die Fahrt mit dem Zug zurück in den Norden an.