Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 11 / 2019

19.03.2019

Montag und Dienstag sind ausgefüllt mit Besprechungen und Sitzungen. Im Hintergrund läuft vieles ab, was zum grössten Teil unbemerkt bleibt, aber für das gute Funktionieren des Kirchenbetriebes von grosser Wichtigkeit ist.
Am Mittwochmittag sitze ich bereits wieder im Flugzeug. Die Reise geht nach Wien. Bischof Jeram holt mich am Flughafen Wien Schwechat ab.

 
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Angeregte Gespräche über organisatorische und planerische Belange zum Internationalen Jugendtag in Düsseldorf IJT2019 verkürzen die Fahrzeit. Im Hotel setzen wir diese Gespräche fort, bis die Zeit zur Vorbereitung auf den Gottesdienst gekommen ist. Am Abend werden wir in der Gemeinde Wien-Donaustadt einkehren. Bereits vor der Kirche werden wir liebevoll willkommen geheissen. Äusserlich und auch in den Herzen hat sich die Gemeinde schön vorbereitet. Ich spüre viel Einsatz und Liebe zur Sache in den vielfältigen Vorbereitungen. Neben dem Chor erfreut uns auch ein Frauentrio mit Klavierbegleitung.


Am nächsten Tag besuchen der Bischof und ich eine Glaubensschwester und ihre Angehörigen im Spital. Die Schwester liegt schon über drei Jahre im Wachkoma. Gemeinsam feiern wir in diesem kleinen Kreis das Heilige Abendmahl.


Nach weiteren Gesprächen fahren wir gegen Abend Richtung Siegendorf, wo wir erneut Gottesdienst erleben dürfen. Am Eingang empfängt uns eine 10-jährige Glaubensschwester und lenkt meinen Blick in Richtung einer Tafel, auf welche sie einen Willkommensgruss geschrieben hat – die Freude ist offensichtlich. Das Eingangslied des Chores berührt mich ganz besonders: Unsere junge Glaubensschwester von vorhin singt als Solistin, begleitet vom Chor, das Lied «Wir haben einen Hirten». Auch über den Blumenschmuck kann ich bei jedem Gottesdienst meiner Freude und Dankbarkeit Ausdruck geben. Sogar aus dem 240 Kilometer entfernten Budapest sind Geschwister extra zu diesem Gottesdienst angereist. Solches Erleben macht mich immer sehr demütig und erfüllt mich mit Bewunderung.


Es ist Sonntagmorgen. Heute holt mich Bischof Rudolf Fässler um 09:30h von zu Hause ab. In den Gemeinden beginnt zu diesem Zeitpunkt der Gottesdienst. Ich verharre einen Augenblick in der Fürbitte für die vielen Dienstleiter. Gemeinsam fahren wir nach Bülach. Zu diesem besonderen Festtag sind alle Geschwister mit Beeinträchtigung zusammen mit ihren Angehörigen und Betreuungspersonen sowie die Gemeinde Bülach eingeladen. Ich freue mich von ganzem Herzen auf die Begegnung mit unseren Geschwistern und ihren Lieben, die jeden Tag vor vielen grossen Herausforderungen stehen. Unser himmlischer Vater hat sie besonders lieb, und auch die ganze Gemeinde und die vielen jugendlichen Helferinnen und Helfer zeigen ihre grosse Zuneigung und Hingabe. Neben Apostel Thomas Deubel werde ich von den Bischöfen Rudolf Fässler, Reto Keller, Thomas Wihler und weiteren Amtsträgern begleitet. Die Atmosphäre und das Erleben sind unbeschreiblich.


Es ist einfach wunderschön zu erleben, wie reich wir sind, dass wir alle einander haben dürfen. Soviel Herzlichkeit und Zuneigung ist ein Stück Himmel. Nach dem Gottesdienst gibt es einen gemeinsamen Imbiss und ein Nachmittagsprogramm für alle Teilnehmenden. Nach vielen persönlichen Gesprächen und berührenden Begegnungen wird der Stiftung Theodora (Spitalclowns, die kranken Kindern im Spital Freude bereiten und ein Lachen schenken) von unserer Stiftung NAK-Humanitas eine Spende zur Unterstützung und Förderung ihres wertvollen Einsatzes überreicht.


Das Erlebte ist ein wertvolles Gut, das im Herzen einen festen und bleibenden Platz hat. In Kürze wird zu diesem Anlass auch ein separater Artikel auf unserer Homepage erscheinen.