Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 20 / 2019

14.05.2019

Der vergangene Mittwoch brachte einen Meilenstein in der Beziehung der Neuapostolischen Kirche mit den anderen christlichen Kirchen in der Schweiz. Seit dem 9. April 2014 haben wir bekanntlich den Gaststatus bei der AGCK-CH (Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in der Schweiz).

 
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2014 wurde vereinbart, dass eine fünfjährige Beobachtungsphase Aufschluss über die weitere Entwicklung geben soll, begleitet durch weitere Gespräche in der gemeinsamen Gesprächskommission. Die Phase der Beobachtung ging nun zu Ende. Aus diesem Anlass lud die Neuapostolische Kirche Schweiz die Plenarversammlung der AGCK-CH zu ihrer ersten Sitzung im 2019 in unsere Kirche Zofingen ein. Als Gastgeber konnte ich die Vertreter der verschiedenen Kirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen sind, begrüssen. Gerne verweise ich auf den Artikel, der auf unserer Homepage aufgeschaltet wurde https://www.nak.ch/nc/news/nak-schweiz/?berID=8643. Die Begegnung war von viel Wohlwollen und einem schönen Miteinander geprägt. Gemeinsam für den Glauben an Jesus Christus wirken und einander in Wertschätzung und Hochachtung begegnen, soll bestätigen, dass das Evangelium eine verbindende Kraft ist.


Am Freitag ging es mit einer grossen Vorfreude im Herzen nach Rumänien, und zwar mit dem Flugzeug von Zürich über Wien nach Sibiu und weiter mit dem Auto nach Sighisoara (deutsch Schässburg), wo wir am Samstag die Bezirksämterversammlung für Rumänien und Moldawien und am Sonntag den Ämtergottesdienst mit unseren Gattinnen erleben durften. 


Auf der Reise nach Wien war Apostel Thomas Deubel im gleichen Flugzeug. Er war auf dem Weg zu unseren Glaubensgeschwistern in der Slowakei. 


Jetzt sitzen wir (Bischof Reto Keller und ich zusammen mit unseren Gattinnen) – angefüllt mit vielen Eindrücken und emotionellen Erlebnissen der letzten Stunden und Tage – bereits am Flughafen von Sibiu und warten auf den Rückflug über Wien in die Schweiz. Grosses hat Gott uns getan, des sind wir fröhlich. Aber alles der Reihe nach.


Am Freitag kamen wir mir etwas Verspätung in Sibiu an, wo uns Apostel Vasile Cone und Bischof Gheorghe Sapintan erwarteten, um uns nach Danes zu fahren. Bezirksapostel in Ruhe Markus Fehlbaum und seine Gattin machten gerade einige Tage Urlaub in der Gegend des ehemaligen Siebenbürgen und waren ebenfalls am Ort, wo wir übernachteten. Sie erlebten den Ämtergottesdienst mit uns. Eine herzliche und freudige Begrüssung war der Auftakt für dieses besondere Wochenende.


Am Samstagmorgen um 09.00 Uhr begann die Bezirksämterversammlung für Rumänien und Moldawien. Für die weiter entfernt lebenden Brüder begann die zum Teil über 10-stündige Fahrt bereits am Freitag. Bald hatten wir einander kennen- und schätzen gelernt. Wichtige Impulse für die weitere Arbeit in den beiden grossen Ländern gaben dem ersten Teil der Versammlung ihr Gepräge. Über folgende Themen wurden Zwischenberichte abgegeben:
- Tätigkeit mit den Kindern (Blockunterricht für Religionsschüler);
- letztes Update für den Internationalen Jugendtag in Düsseldorf; 
- Förderung der Amtsträger;
- Berichte über besonders positives Erleben in den einzelnen Bezirken.


Der Nachmittag war ein Novum. Unsere Frauen nahmen an der Bezirksämterversammlung teil und brachten sich mit ihrem Wissen, ihren Gaben und Fähigkeiten ein. Viele wertvolle Impulse aus einem grossen Erfahrungsschatz sind praktische Grundlage für die Entwicklung der Gemeinden, die Integration der Kinder und dem Anvertrauen von Verantwortung an Jugendliche. Um mit einem Bild zu sprechen: wir haben eine geistige Goldmine entdeckt. Die Teilnehmenden waren begeistert über all das, was in der Gruppenarbeit zusammenkam; unsere Frauen präsentierten die Ergebnisse. In einem Jahr werden wir uns in gleicher Zusammensetzung über die konkreten Ergebnisse und den weiteren Fortgang dieser unschätzbar wertvollen Arbeit austauschen und weiter voneinander lernen.


Gemäss dem Wetterbericht waren für die ganze Zeit Regen und Gewitter angesagt. Schon im Verlauf des Samstagnachmittags klarte es aber auf, und die Wolken verschwanden im Nu, so dass uns ein wunderschöner Sonnenuntergang geschenkt wurde.


Am Samstagabend konnten wir ein abwechslungsreiches Konzert erleben, in dem neben bewährten Kräften auch ganz junge Pianistinnen und eine Flötistin die Zuhörenden begeisterten. 


In der Nähe unserer Herberge befand sich ein Bauernhof. Der Hahn erblickte die Morgenröte wahrscheinlich kurz nach Mitternacht und begrüsste den neuen Tag mit seinem unermüdlichen «Kikeriki».


Am Sonntagmorgen lachte die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Voller Erwartung war der Kreis von 270 Amtsträgern mit Frauen, wir alle wollten das Wirken des Heiligen Geistes im Gottesdienst erleben. Der ad-hoc-Chor hatte fleissig geprobt und unterstrich das gesprochene Wort in wunderschöner Weise. Die Herzen waren offen und nahmen das Gewirkte fühlbar auf.


Mit tiefer Dankbarkeit und der freudigen Gewissheit, dass der liebe Gott unbeirrbar in allen Ländern des Bereiches die Braut bereitet, ging es zurück in die Schweiz.


Herzlichen Dank, liebe Brüder und Schwestern, für eure erlebbaren Fürbitten, die mich auf allen Reisen begleiten und so viel Schönes erleben lassen.


Nachtrag
In Wien staunten wir nicht schlecht, als wir in der Reihe der Wartenden Apostel Thomas Deubel erblickten. Mit dem selben Flug kehrte auch er zurück von seiner Reise durch die Slowakei.