Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 21 / 2019

28.05.2019

Die neue Woche bringt die erste europäische Bezirksapostelversammlung des Jahres 2019. Der Abstimmungsbedarf in organisatorischen und auch geistlichen Fragen ist wichtig, der Austausch in diesem Gremium wertvoll. Eines der Themen ist der bevorstehende Internationale Jugendtag. Es finden offene Gespräche statt, die uns auch menschlich näherbringen.

 
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Was ist das, wenn man für 36 Kilometer 1 ½ Stunden braucht? Die Antwort ist einfach: Der normale Feierabendstau, verbunden mit etlichen Baustellen. Solange dauerte die Fahrt von Männedorf nach Bremgarten AG – zuerst mit der Fähre über den Zürichsee und dann hinein ins Vergnügen einer Staureise. Das Bauchgefühl hat mich nicht im Stich gelassen: dank dem Start um 18:00 Uhr kam ich pünktlich um 19:30 Uhr an. Zusammen mit der Gemeinde Bremgarten hatten sich auch die Geschwister von Wohlen eingefunden, um gemeinsam das Wort Gottes zu hören, seine Gegenwart zu erleben und Gnade zu empfangen. Ein Fest für die Seele, so habe ich es empfunden. Die Musik trug ganz toll zur Festfreude bei.  


Um den Unwägbarkeiten einer Autofahrt vorzubeugen, fuhr ich am Donnerstag mit dem Zug nach Olten. Bezirksevangelist Adrian Plüss holte mich dort zur Fahrt nach Safenwil ab. Die kurze Fahrt gab Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Ein freudiger Empfang war der Auftakt zu ebensolchem Gottesdiensterleben. Auch hier bereicherten Chor und Orchester das gemeinsam erfahrene Walten Gottes.


Anfang dieser Woche hatte Apostel Burren plötzlich ein eigenartiges Gefühl betreffend unserer Reise nach Graz. Gott sei es gedankt! Durch diesen Impuls, dem er nachging, stellte sich heraus, dass die Fluggesellschaft unseren Direktflug vom Freitag nach Graz kurzfristig gestrichen hatte, ohne uns darüber in Kenntnis zu setzen. Solche Vorkommnisse setzen immer einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand und Unruhe in Gang. Dank der Hilfestellung des Reiseorganisators fanden wir noch zwei Plätze im bereits gut besetzten Flug via Wien. Allerdings mussten wir dafür schon am frühen Morgen fliegen, so dass sich unsere Schlafenszeit drastisch verkürzte. Übrigens: Apostelversammlung kann auch im Flugzeug stattfinden. Mit grossem Aufwand und vielen Telefonaten konnte Apostel Burren den Autovermieter überzeugen, uns bereits am Morgen den Mietwagen zur Verfügung zu stellen. Solche Programmänderungen lösen eben immer einen gewissen Dominoeffekt aus.


Am Samstagmorgen nutzten wir die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen des Saales und des Hotels, wo unser Stammapostel am 14. Juli 2019 dienen und übernachten wird, eine Besichtigung durchzuführen und notwendige Abklärungen vorzunehmen. Der Nachmittag führte uns zu einem 136 Kilometer entfernten Seelsorgebesuch. Diese Strecke ist für die besuchten Glaubensgeschwister der übliche Weg zum Gottesdienst und allen weiteren Veranstaltungen wie Chorproben, Jugendstunden etc.


Der Sonntag brach an. Wie schon an den beiden Tagen zuvor, strahlte anstelle des angesagten Regens die Sonne. An diesem Tag erlebten wir mit dem ganzen Bezirk Steiermark in unserer Kirche in Graz den Gottesdienst, in dem zwei Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden vor Gott ihr Gelübde ablegten und den Segen des Allerhöchsten empfangen durften. Es erfüllt mich jeweils mit grosser Dankbarkeit, jungen Glaubensgeschwistern begegnen zu dürfen und zu fühlen, wie sie ein Leben mit Gott führen und mit Überzeugung ihren Glaubensweg gehen. Von den vier künftigen Jugendlichen spielen drei mit Begeisterung im Orchester mit. Um ihren Einsatz im Orchester nicht zu verpassen, fragten sie mich, ob unser Zusammensein in der Sakristei vor dem Gottesdienst etwas vorverschoben werden könnte. Gerne entsprach ich dieser Bitte, und so versammelten wir uns schon ¾ Stunden vor Gottesdienstbeginn. Es ist mein tiefer Wunsch, dass die jungen Schwestern und Brüder mit ihren Begabungen und Fähigkeiten umgehend Verantwortung in der Gemeinde übernehmen können und mitgestalten dürfen und die Gemeinde bereit ist, ihnen dasselbe Vertrauen zu schenken, wie es der liebe Gott tut.


Alles schöne Erleben ging viel zu schnell zu Ende. Sehr dankbar, und erfüllt mit vielen Eindrücken, reisten wir diesmal auf direktem Weg zurück in die Schweiz. Mit nur einer Stunde Verspätung erreichten wir unser Zuhause.

Die neue Woche bringt uns den Internationalen Jugendtag in Düsseldorf. Herzlichen Dank für eure Fürbitten um ein gutes Gelingen – wir wünschen allen Teilnehmenden viel Schwungkraft und Begeisterung. Liebe Jugend, wir erwarten euch anschliessend wieder mit offenen Herzen in den Gemeinden und geben euch Gelegenheit, eure Ideen und Impulse umzusetzen. Es ist unsere gemeinsame Kirche!