Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 35 / 2019

03.09.2019

«Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen»! Dieses Zitat des deutschen Dichters Matthias Claudius bewahrheitet sich immer neu.
Am vergangenen Mittwoch konnte ich wieder einmal in der Romandie einkehren.

 
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Die Gemeinde La Chaux-de-Fonds im Neuenburger Jura ist Ziel meiner Reise. Die vorsichtig eingeplante Reisezeit von 3 Stunden wird benötigt. Es ist einfach wohltuend, durch den Jura zu fahren. Zusammen mit der Gemeinde Saint-Imier erleben wir eine Abendstunde, in der Gott uns durch sein Wort, sein Gnadenwirken und die Gemeinschaft nahe ist. Die einfühlsamen Lieder des Chores berühren die Herzen. Die Heilige Versiegelung eines Kindes macht uns einmal mehr erlebbar, dass Gott immer noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Sohnes für das Friedensreich bereitet. Glücklich und froh gestimmt erreichen wir nach Mitternacht unser Zuhause.


Zusammen mit Bischof Reto Keller starten wir am Freitagmittag Richtung München, um anschliessend nach Cluj-Napoca in Nordrumänien weiterzufliegen. Das fliegende Besprechungszimmer bewährt sich einmal mehr. Wir nutzen die Zeit, um über viele verschiedene Themen zu sprechen und notwendige Entscheidungen zu treffen. Wohlgemut erreichen wir den Bestimmungsort, wo uns bereits Apostel Vasile Cone und Bischof Gheorghe Sapintan erwarten.  Nach dem Hotelbezug werden die Besprechungen im erweiterten Kreis fortgesetzt.


Den Samstagmorgen nutzen wir zur Anreise nach Dej, dem ersten Gottesdienstort dieser Reise. Liebevoll und mit grossem Einsatz wird die Gottesdienststätte vom Vorsteher gehegt und gepflegt.  Nur das Beste ist gut genug für einen Offenbarungsort unseres grossen Gottes. Die Glaubensgeschwister tragen gelbe Halstücher mit unserem Emblem. Das tun sie nicht nur im Gottesdienst, sondern dieses Erkennungszeichen wird auch auf dem Weg zur und von der Kirche nach Hause voller Stolz getragen.


In diesem Gottesdienst dürfen zwei Erwachsene das Siegel zur Gotteskindschaft empfangen, und für die Gemeinde Turda kann ein junger Diakon gesetzt werden. Es ist ein emotionelles Erleben. Auch wenn die Temperaturen, ausgelöst durch die Mittagssonne, ständig steigen, tut das der Heiligkeit und Freude keinen Abbruch. Ein kleiner, aber starker und freudiger Chor singt zum Lobe Gottes.  Nach dem Gottesdienst versammeln wir uns im Innenhof der Kirche zu einem gemeinsamen Mittagessen, zu welchem die Geschwister alle ihren Teil selber beitragen. Es ist eine schöne Gemeinschaft und eine herzliche Atmosphäre. Zu unserer Freude ist auch Bezirksapostel i.R. Markus Fehlbaum anwesend, der im Rahmen seiner Tätigkeit als Präsident der Stiftung Humanitas in Rumänien weilt.


Nach diesem schönen Erleben geht es weiter nach Baia Mare. Auf dieser Reise haben der Apostel und der Bischof die Gelegenheit, uns ihre irdische Heimat Maramureș, ganz im Norden Rumäniens und an die Ukraine angrenzend, zu zeigen – eine kulturell und geschichtlich reiche Gegend. Unterwegs machen wir auch Besuche bei Geschwistern. Erfüllt mit unzähligen Eindrücken treffen wir am Abend in Baia Mare ein, dem Ausgangspunkt und der Wiege unseres Glaubens in Rumänien.


Der Sonntagmorgen beginnt bei strahlendem Sonnenschein. Frohgemut und mit grossen Erwartungen treffen wir in unserer Kirche ein. Zusammen mit vielen Geschwistern haben wir alle das gleich Ziel: Wir möchten eine Begegnung mit unserem Gott und untereinander erleben. Ein Kinderchor begrüsst uns und stimmt uns auf den Gottesdienst ein. Zusammen bringen wir im Eingangslied Lob und Dank vor unseren himmlischen Vater. Ein Fest für die Seele ist uns bereitet. Neben dem Chor singt auch ein Seniorenchor und am Schluss nochmals der Kinderchor. Eine Gemeinde – drei Chöre. Auch das ist Reichtum.


Nach einer herzlichen Verabschiedung und der Tischgemeinschaft beim Bischof zuhause geht es bald zurück zum Flughafen Cluj, den wir nach einer 2½ -stündigen Fahrt erreichen. Hier kann ich bereits den ersten Teil der Reisenotizen schreiben.


Der Rückflug führt uns zunächst nach Frankfurt und von dort mit der fast schon obligaten Verspätung nach Zürich. Nach einem berührenden und beglückenden Wochenende im Kreis der Geschwister aus dem Norden Rumäniens geht es hinein in die neue Woche.