Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 49 / 2019

10.12.2019

Der Süden lockte ein letztes Mal in diesem Jahr. Am Mittwoch, kurz vor Mittag, führte die Reise zunächst nach Rom, wo mich bereits Bischof Ivan De Lazzari erwartete. Nach einer herzlichen Begrüssung flogen wir gemeinsam weiter nach Napoli. Dort wurden wir vom Bezirksältesten Prisco abgeholt und auf einer eineinhalbstündigen Reise nach Sant’Angelo dei Lombardi gebracht.

 
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Zum Gottesdienst fanden sich neben der Gemeinde Sant’Angelo dei Lombardi auch einige Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Atripalda ein. Sie nahmen die ca. 50 Kilometer lange Reise auf sich, um im Chor mitzuwirken und den Gottesdienst zu erleben. Es war schön, die Geschwister wieder einmal zu sehen und mit ihnen zusammen das Wort Gottes zu hören und aufzunehmen. Der Chor hatte fleissig geprobt und war somit sehr gut vorbereitet. Eine besinnliche und zu Herzen gehende Adventsstimmung breitete sich in unserer Mitte und in unseren Herzen aus.


Bevor wir uns am nächsten Tag ins 270 Kilometer entfernte Lanciano aufmachten, fanden am Morgen Besprechungen statt. Dichter Nebel machte die ersten 50 Kilometer der Fahrt alles andere als einfach. Zum Glück kennt der Bezirksälteste den Weg wie seine eigene Hosentasche.


In Lanciano hatte die Gemeinde eine Überraschung vorbereitet. Die letzte zeitliche Abstimmung fand unterwegs statt, ohne dass ich erraten konnte, was genau geplant war. Das Geheimnis wurde beim Eintritt in den Vorraum gelüftet: ein Kinderchor erwartete uns und trug voller Begeisterung ein Lied als Willkommensgruss vor. Auch hier war die Freude über das Wiedersehen gross. Der Chor und eine Instrumentalgruppe bereicherten den Gottesdienst. Die kleine Alessandra überreichte mir am Ende eine Zeichnung von mir, die sie gemäss ihren Eltern ganz selbständig und ohne Aufforderung für mich gemacht hatte. Nur beim Vor- und Nachnamen war dann die Hilfe der Eltern willkommen.


Nach dem Gottesdienst fuhren wir zurück nach Sant’Angelo dei Lombardi zu unserer Unterkunft, die wir einige Zeit nach Mitternacht erreichten. Unterwegs gab es in einer Autobahnraststätte eine Wegzehrung in Form eines heissen Sandwichs. Pizza und Pasta kamen auch nicht zu kurz, allerdings nicht an diesem Abend.


Am Freitag um 18:00 Uhr fand mit dem Eintreffen zu Hause auch diese Reise ihren Abschluss.


Bei aufgehender Morgensonne ging es am zweiten Adventssonntag nach Buchs SG im Rheintal. Eine schöne Festgemeinde hatte sich dort versammelt. Zusätzlich per Internet angeschlossen waren die Gemeinden Chur, Poschiavo, Samedan und Valchava. Das hatte natürlich einen Grund. Der bewährte und treue Bezirksälteste Peter Fitze wurde in den Ruhestand gesetzt, und als neuer Bezirksvorsteher wurde Evangelist Marcel Schildknecht beauftragt. In würdiger Atmosphäre fand dieser Stabwechsel statt. Chor und Orchester gaben dem Gottesdienstgeschehen ein wunderschönes Gepräge. Apostel Burren und Bischof Keller begleiteten mich.


Nach dem Gottesdienst mussten wir nicht gleich auseinandergehen. Emsige Hände hatten einen reich gedeckten Tisch bereitet. So konnte bei Speis und Trank Gemeinschaft gepflegt werden.


Auf dem Rückweg reichte es zu einem längeren Zwischenhalt in der Heimatgemeinde meiner Frau, im zürcherischen Egg am Pfannenstil. Die Gemeinde hatte sich zu einem adventlichen Zusammensein versammelt, und ich durfte Gemeinschaft mit den Geschwistern erleben.


Der Rat, den ich da und dort weitergegeben habe, gilt natürlich auch mir selber: nehmen wir uns bewusst Zeit, um innerlich zur Ruhe zu kommen und über die wesentlichen Dinge in unserem Leben, den Reichtum der Seele in Jesus Christus, nachzusinnen. Es lohnt sich.